SPD-Mitglieder können sich für Vorstands-Kandidaten entscheiden

Sicher war ich nicht die Erste, gestern habe ich an der Online-Abstimmung teilgenommen. Lange habe ich eigentlich nicht überlegt, welches Duo ich favorisieren soll.
Ich war nie und bin auch heute kein Verfechter einer Großen Koalition (man sollte sie eigentlich besser als schwarz-rote Koalition bezeichnen). Schlußfolgerung: Ich müßte eigentlich denen die Stimme geben, die sich für eine schnelle Beendigung der Koalition mit der CDU/CSU einsetzen. Was aber wäre die Folge? Neuwahlen, und die können wir doch in unserer jetzigen Situation auf keinen Fall wollen!

Die Journalisten kommen inzwischen auch endlich dahinter, daß die jetzige Regierung eigentlich eine Menge guter Dinge auf den Weg gebracht hat. Immer öfter wird auch betont, daß die SPD dabei federführend war bzw. die Hauptarbeit bewältigt hat. Sollen wir das in der Hälfte der Legislatur aufs Spiel setzen?

Wir müssen, ob wir wollen oder nicht, bis 2021 in Regierungsverantwortung bleiben und die Zeit bis zur nächsten Bundestagswahl nutzen – besser nutzen als bisher.

Eingemeindungsgedanken kommen in Rostock wieder auf

Sind es nur Gedanken, die den Journalisten durch den Kopf gehen oder geistert das Thema “Eingemeindung” auch wieder – oder immer noch – durch die Köpfe der Rostocker Politiker?
Überall sind die Großstädte von einem Speckgürtel mit mehr oder weniger gut dastehenden Gemeinden umgeheben. Ist es Neid, Unverständnis oder der Glaube, nach einer solchen Einverleibung die eigene Situation zu verbessern?
Zugegeben, manche Bürger in der näheren Umgebung der Großstadt träumen davon, durch eine Eingemeindung Hansestädter zu werden, einen Straßenbahnanschluß zu bekommen, …
Auch wenn diese “Träume” wirklich in Erfüllung gehen würden, bestünde mit Sicherheit nach einiger Zeit wieder das Bedürfnis, von der Stadt aufs nahe Land zu ziehen. In der Folge entstünde dann nach und nach wieder ein neuer Speckgürtel und alles ginge von vorne los.

Irgendwann hätte sich dann aber das Thema erledigt: keine Speckgürtel mehr – nur noch große Städte.

SPD-Bundesvorstand – welches Duo oder welche Einzelkandidaten unterstützen

Auf der gestrigen Ortsvereinssitzung wurde ausführlich darüber diskutiert, was uns am meisten bewegt. Dazu möchte ich hier eine kurze Zusammenfassung geben:

Ja, die SPD schlägt einen demokratischen Weg ein, um die Wahl für den Vorsitz der Partei durch eine breite Basis vorzubereiten.
Was passiert nach der Wahl, wenn aus den Bewerbern zwei Einzelpersonen mit der meisten Zustimmung als Sieger hervorgehen und diese nicht miteinander auskommen können?
Bei den Duos gibt es ebenfalls Probleme, weil meistens der eine Bewerber überzeugen, der andere aber aus unterschiedlichen Gründen nicht unterstützt werden kann?

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wählten wir aus den zahlreichen Möglichkeiten, die wir für die Verbesserung der Außenwirksamkeit nutzen wollen, drei Möglichkeiten aus. Auf der nächsten OV-Sitzung soll dann beschlossen werden, wie die Vorschläge wann und wo realisiert werden können.

Abschließend erfolgten Einschätzungen der angelaufenen Arbeit in den Gemeindevertretungen und im Kreistag.

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