SPD-Bundesvorstand – welches Duo oder welche Einzelkandidaten unterstützen

Auf der gestrigen Ortsvereinssitzung wurde ausführlich darüber diskutiert, was uns am meisten bewegt. Dazu möchte ich hier eine kurze Zusammenfassung geben:

Ja, die SPD schlägt einen demokratischen Weg ein, um die Wahl für den Vorsitz der Partei durch eine breite Basis vorzubereiten.
Was passiert nach der Wahl, wenn aus den Bewerbern zwei Einzelpersonen mit der meisten Zustimmung als Sieger hervorgehen und diese nicht miteinander auskommen können?
Bei den Duos gibt es ebenfalls Probleme, weil meistens der eine Bewerber überzeugen, der andere aber aus unterschiedlichen Gründen nicht unterstützt werden kann?

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wählten wir aus den zahlreichen Möglichkeiten, die wir für die Verbesserung der Außenwirksamkeit nutzen wollen, drei Möglichkeiten aus. Auf der nächsten OV-Sitzung soll dann beschlossen werden, wie die Vorschläge wann und wo realisiert werden können.

Abschließend erfolgten Einschätzungen der angelaufenen Arbeit in den Gemeindevertretungen und im Kreistag.

Ortsverein muss öffentlich wirksamer werden

Für den 5. August 2019 war eine Vorstandssitzung anberaumt, auf der die Diskussion über das o. g. Thema einen breiten Raum einnahm.
Schwerpunkte dabei waren u. a.:

  • Welche Veranstaltungen können durchgeführt und welche Höhepunkte in den einzelnen Dörfern genutzt werden, um in der Öffentlichkeit “Flagge” zu zeigen?
  • Was können wir außerdem tun, um mehr auf uns und unsere Aufgaben aufmerksam zu machen?
  • Welche Materialien sind dafür zu besorgen?
  • Wie können wir die Bürger besser informieren?

In Kritzmow erreicht die SPD 31,34 Prozent!

Der Wahlkampf hat sich gelohnt.
Wir gingen mit neun Kandidaten ins Rennen, mit sechs Mitgliedern des Ortsvereins und drei parteilosen Bürgern aus der Gemeinde. In dieser Wahlperiode werden wir mit vier Gemeindevertretern (alle seit mehreren Jahren erfahrene Kommunalpolitiker) die Weiterentwicklung der Gemeinde Kritzmow mitbestimmen.

Während in Kritzmow seit 1990 bei jeder Kommunalwahl SPD-Listen aufgestellt werden konnten, geschah das in den folgenden Gemeinden lange Zeit nicht. Daher war es in diesem Jahr für die Kandidaten wesentlich schwieriger, Erfolge zu erzielen.

In der Nachbargemeinde Stäbelow kandidierten drei parteilose Bürger auf unserer Liste. Sie konnten leider insgesamt nicht so viele Stimmen sammeln, weil die Listen der anderen Bewerber wesentlich länger waren. Trotzdem freuen wir uns über den einen Sitz, den die SPD in der Gemeindevertretung Stäbelow errungen hat.

Aus ähnlichen Gründen wie in Stäbelow ist die geringe Anzahl der zwei für die SPD in die Gemeindevertretung Papendorf gewählten Bürger zu erklären. Erfreulich ist aber, daß es Mike Wiedow geschafft hat, in die in drei Wochen erfolgende Bürgermeister-Stichwahl zu kommen.

In der Gemeinde Pölchow kandidierte eine Frau. Sie erhielt aber zu wenig Stimmen, um einen Sitz in der Gemeindevertretung zu erhalten.

Allen Bürgern möchten wir für die Bereitschaft ihrer Kandidtur danken. Den Gewählten gratulieren wir recht herzlich und wünschen gleichzeitig für die kommende Arbeit alles Gute.

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