Arbeitsgemeinschaft 60plus

Ich habe bei der Teilnahme an der Versammlung AG 60plus auch neue Kontakte knüpfen können so dass es sich gelohnt hat teilzunehmen.
Besonders angenehm fand ich es mit meiner Meinung nicht alleine da zu stehen, dass es zu der versprochenen Erneuerung der SPD noch sehr viel Arbeit bedarf. Da ich zum 1. Mai mit dem SPD-Reiseservice im roten Wien weilte, konnte ich erleben mit welchem Elan und welch aufrechtem Gang die Sozialdemokraten dort ihre Politik betreiben. Sollte Interesse bestehen meinen Bericht hierzu zu sehen, so ist dies beim Klicken auf den Link möglich. Es lohnt sich!

Ulrich Eichholz

Was hat die SPD mit der Fußball-WM zu tun?

Ich denke, neben dem sportlichen Blick darf auch über den Tellerrand geschaut und gedacht werden. Zu Russland als Gastgeber ist in den letzten Wochen genug Kluges und weniger Kluges gesagt und geschrieben worden. Tun wir mal den Blick auf uns selber werfen. Und da erleben wir gerade massive Kritik vom Publikum an den Spielern Gündogan und Özil, und das trotz aller Beschwichtigungen und Unverständniserklärungen von Löw, Bierhoff und Co; also den Eliten des deutschen Fußballs. Für mich ein punktgenaues Spiegelbild der Abgehobenheit und Weltfremdheit von Eliten auf den verschiedenen Ebenen unserer Gesellschaft.
Die Spieler Özil und Gündogan haben als DEUTSCHE Nationalspieler ihre finanziell lukrativen Verträge bei Real Madrid, Arsenal London, Borussia Dortmund oder Manchester City abgeschlossen und nicht als türkische. Da hat ihnen der Adler auf der Brust mehr als nur 1,50 EURO mehr eingebracht. Ihr peinlicher Auftritt mit dem türkischen Präsidenten konnte nur eine logische Folge haben: Abzug aus dem WM-Kader für Russland. Punkt.
Die Frau an der Kasse, die den Getränkepfandbon für 1,50 EURO zu Unrecht einbehält, verliert den Job und damit ihre Existenzgrundlage. Und diese 2 Wichte? Nein, unser gesellschaftliches Koordinatensystem ist ziemlich aus den Fugen. Und ich habe mich gefreut, dass das Publikum in Leverkusen beim Spieler Gündogan gegen den Willen von Löw und Co bei aller Sport- und Erfolgshungrigkeit einen klaren Willen zum Ausdruck brachte. Beim anderen Spieler, ohnehin nicht die hellste Kerze, hatte es diese Möglichkeit leider nicht.

A. Hofmann
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